David F. Milleker – Was wir von der Krisenbewältigung der skandinavischen Staaten lernen können
Die Probleme, die die anhaltende Schuldenkrise mit sich bringt sind immens. Doch statt darüber in Depression zu verfallen, lohnt sich ein Blick auf die Krisenbewältigung skandinavischer Staaten. Kämpften diese noch in den 1990er Jahren mit einer ähnlichen Problemlage wie heutige Krisenstaaten, ist davon gegenwärtig nichts mehr zu spüren.
Davos 2012 – Nächste Halte: Lissabon und Dublin
Carmen Reinhart, die Expertin für historische Schuldenkrisen, hält weitere Schuldenschnitte in Europa für unvermeidlich. Für die Weltwirtschaft erwartet sie eine lange Durststrecke – und für die Sparer eine sanfte Form der Enteignung.
Davos 2012 – Don´t worry – be happy
Auch Davos hat einen Diogenes…
Davos 2012 – Starauflauf im Schnee
Die Prominenten aller Länder vereinigen sich in Davos – aber das heißt keineswegs, dass sie dort auch alle miteinander reden. Vor allem die wirtschaftspolitischen Veranstaltungen in der Haupthalle gleichen 2012 mehr denn je einer Nummernrevue. Seit der Eröffnungsrede der Kanzlerin am Mittwoch ziehen die Weltlenker der Reihe nach über die Bühne, spielen dort ihr jeweiliges Programm ab und machen dann Platz für den nächsten Top-Act. Man redet nicht miteinander, aber immerhin recht offen übereinander.
Die Kolumne – Obamenke schlägt Merkozy
Die Amerikaner werden für den geduldigen Umgang mit ihren Schulden oft gescholten. Jetzt gibt es plötzlich Anzeichen, dass die USA sich tatsächlich schneller entschulden. Beachtlich.
Davos 2012 – Europas kranker Mann gesundet
Im statusfixierten Davos war die deutsche Volkswirtschaft lange so etwas wie der Prügelknabe vom Dienst. Als „kranker Mann“ Europas zog das Land noch Mitte des vergangenen Jahrzehnts bestenfalls ein wenig billigen Spott auf sich.
Davos 2012 – Ein ungewöhnlicher Nobelpreisträger
Mohammed Yunus ist wahrscheinlich der einzige Banker, dessen Ansehen durch die Finanzkrise sogar gestiegen ist.
Zynisch zum Quadrat: Paul De Grauwes empirischer Beweis für den zynischen Reformdruck durch die Märkte…
…und die EZB, die Bundesbank, die Bundesregierung…
In der Währungsunion haben sich die Märkte komplett von den Fundamentaldaten wie den Schuldenstand (im Vergleich zum BIP) abgekoppelt. Haben Anleger bis zur Finanzkrise den Ausfallwahrscheinlichkeiten der Staaten kaum Beachtung geschenkt, reagieren sie seitdem extrem über. Zu diesem Schluss kommen Paul De Grauwe und Yuemei Ji in einer ökonometrischen Analyse. Weiterlesen…
Fabian Fritzsche – Erfolgsformel Lohnzurückhaltung?
Aufgrund der jüngsten Arbeitsmarktzahlen wurde Deutschland mit Hinweis auf die langjährige Lohnzurückhaltrung von einigen Ökonomen als Vorbild für die anderen Staaten der Eurozone empfohlen. Zu Recht?
Lehrmeister: Anatole Kaletsky – Kapitalismus 4.0
Der Untergangsstimmung zum Trotz: Der Kapitalismus ist keineswegs am Ende. Anatole Kaletsky glaubt an eine Kombination von Marktprozessen und staatlicher Steuerung, um aus der Krise zu finden – in dieser Mischung, sagt er, liegt die Kraft. Weiterlesen…
Januar-Umfrage im Konjunktur-Schattenrat
Die EZB-Liquiditätsspritze hat an den Märkten für Euphorie gesorgt. Tatsächlich warnen Deutschlands Konjunkturexperten aber: Die Krise schwelt auch in den kommenden Monaten weiter. Das zumindest erwarten 80 Prozent der Topökonomen. Immerhin fast 20 Prozent erwarten sogar noch mal eine Zuspitzung. Das ist die Hauptbotschaft der Januar-Umfrage im FTD-Schattenrat. Weiterlesen…
Was ist da los in der Eigenlagenfazilität der EZB?
Viele mögen sich in dieser Woche gewundert haben über die starken Schwankungen in der Einlagenfazilität der EZB, gerne auch mal „Angstkasse“ genannt. Doch was steckt dahinter, taugt dieses Einlagenkonto überhaupt noch, den Stress unter den Banken zu messen?
Die Kolumne – Heimliche Liebe zum Euro
Frau Merkel nervt die halbe Welt seit zwei Jahren, dass dies und das in der Krise nicht geht, weil die skeptischen Deutschen sonst die D-Mark zurückwollen. Und wenn das gar nicht stimmt?
Negativzins – die neue Parkgebühr des Bundes
Kurzlaufende Schuldverschreibungen aus Deutschland sind so stark gefragt, weil Investoren ihr Geld nicht zu Banken tragen wollen. Anleger akzeptieren sogar eine negative Verzinsung, sie zahlen eine Gebühr, wenn sie die Papiere erwerben. Doch wie funktioniert das überhaupt, wie kommt ein Negativzins zustande und auf welchen Gewinn können Anleihezeichner dennoch hoffen? Eine Erklärung.





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