Pünktlich zum Amtsantritt haben die Ökonomen des renommierten Pariser Forschungsinstituts OFCE einen offenen Brief an Francois Hollande formuliert. Hier ist, was Institutschef Philippe Weil, Jérôme Creel und Xavier Timbeau dem neuen Staatsoberhaupt in akuter Krisenlage dringend empfehlen:
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Dass Reformen irgendwann an Belastungsgrenzen stoßen, hat Angela Merkel selbst erlebt. Es wäre gut, für Griechenland daraus keine ganz anderen Schlüsse zu ziehen als für uns. Weiterlesen…
Nach zwei Jahren heilloser Versuche, die Krise durch Pakte, Kürzungs- und Steuerorgien zu lösen, orakelt selbst die Kanzlerin vom nötigen Wachstum. Nur muss das schnell kommen.
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Welch ein Weltenwechsel. Seit drei Tagen bin ich jetzt unterwegs jenseits unserer Landesgrenzen und Richtung Südwest. Und auch wenn wir ja fast täglich über die wirtschaftlichen Desaster in Spanien, Griechenland und anderswo lesen und schreiben: das Desaster in fast jeder Begegnung zu spüren, ist noch etwas ganz anderes, weit erschütternder. Da gibt… Weiterlesen…
Zur Präsidentschaftswahl werden die globalen Abgesänge auf Frankreichs Wirtschaft lauter – und die Empfehlungen, den Nachbarn im Osten zu kopieren. Was für ein Blödsinn.
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An den Märkten geht die Furcht vor einem neuen Präsidenten in Frankreich um. Das hat nach zwei Jahren Merkozy-Desastern etwas leicht Masochistisches. Vive le changement.
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Revolutionen werden meistens von den jungen Menschen getragen, nicht selten von den Studenten. So war es 1968, so war es jüngst im arabischen Frühling. Das hat auch das INET erkannt – und parallel zur Hauptkonferenz eine kleinere Konferenz für Young Scholars veranstaltet, die YSI Commons Conference. Weiterlesen…
Deutschland muss bei der INET-Konferenz ordentlich einstecken: Die deutsche Regierung, die Bundesbank, die deutschen Ökonomen – sie alle bekommen ihr Fett ab für Exportüberschüsse, geldpolitische Widerstände und das zögerliche Eurokrisen-Management. Immerhin: Auf jedem Panel findet sich mindestens ein Deutscher – auch wenn nicht jeder patriotisch sein Land verteidigt.
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Über ein paar Jahrzehnte galt die Pariser OECD als eine der großen Instanzen, die ökonomische Orthodoxie gepredigt hat. Das scheint sich zu wandeln. Zumindest wenn man zum Maßstab nimmt, was der Chef Angel Gurría auf der Konferenz der Neuen Denker heute von sich gegeben hat. Weiterlesen…
Natürlich ist sie Thema Nummer eins bei der INET-Konferenz: Die Eurokrise. Getreu dem Motto der Konferenz „Neues Denken“ laufen einige Ökonomen herum, die recht ungewöhnliche Ideen zur Lösung der Krise haben. Seit längerem tourt Richard Koo durch Europa und versucht Zentralbanker für einen wie er selber sagt, „verrückten Vorschlag“ zu begeistern. Auch auf der Konferenz warb Koo nun erneut leidenschaftlich für seine Idee.
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Nach ihren Exzessen müsste die Finanzbranche dringend schrumpfen. Nur: um wie viel? Und wie viel Kredite sind sinnvoll? Eine Antwortsuche auf der Konferenz der Neuen Denker.
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Hoch ranging besetztes Podium am frühen Morgen: OECD-Chef Angel Gurría, EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen – und ein paar angenehme Überraschungen.
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Vor seiner Lunch-Rede lässt INET-Chef Rob Johnson ein kurzes Video einspielen, begleitet von dem Song „Ready to Start“ der großartigen kanadischen Band „Arcade Fire“.
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