Der aktueller Gesetzesentwurf zum Abbau der kalten Progression durch eine inflationsbedingte Anpassung des Einkommensteuertarifs wurde im Februar bereits einmal vom Bundesrat abgelehnt und ist nun erneut im Bundesrat zur Abstimmung eingereicht worden. Peggy Bechara, Boris Beimann und Tanja Kasten untersuchen in ihrem Beitrag die Wirksamkeit der Reformalternativen.
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Für einen Beitrag im aktuellen Wirtschaftsdienst stellen Nikolaus Bartzsch, Gerhard Rösl und Franz Seitz verschiedene Ansätze zur Schätzung des In- und Auslandsumlaufs von deutschen Euro-Banknoten vor. Da es keine statistischen bzw. keine hinreichenden Erfassungen zum In- und Auslandsumlauf von deutschen Euro-Banknoten gibt, müssen sich die verschiedenen Modelle mit Hilfe von Schätzungen den tatsächlichen Werten annähern.
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Die Pläne für den Aufbau einer europäischen Rating-Agentur scheinen endgültig gescheitert. Damit bleibt das Machtmonopol der drei großen Ratingagenturen bestehen. Ein aktueller Beitrag für den Wirtschaftsdienst untersucht Bestimmungsfaktoren und Aussagekraft der Ratings sowie deren Einfluss auf staatliche Verschuldungsdynamiken.
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Die Übertragbarkeit des Federal-Reserve-Systems auf das Target2-System auf dem Prüfstand. Im aktuellen Wirtschaftsdienst bieten Dr. Benjamin Weigert und Jens Klose, Generalsekretär und Referent der Fünf Wirtschaftsweisen, einen Beitrag zur aktuellen Debatte um den Abbau der Target2-Salden. Weiterlesen…
Unser derzeitiges Wirtschaftssystem lasse sich als eine Zentralbankgeld-Wirtschaft bezeichenen, stellt Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe, fest. Im aktuellen Wirtschaftsdienst analysiert er Probleme und Entwicklungen, die sich daraus für den internationalen Finanzmarkt ergeben könnten. Weiterlesen…
Das zweite Rettungspaket für Griechenland wurde im Bundesrat mit großer Mehrheit verabschiedet, die IWF-Chefin, Christine Lagarde, sagte eine höhere Beteiligung zu. Doch die Finanzhilfen in Milliardenhöhe provozieren kritische Stimmen. Fließen die Gelder in ein Fass ohne Boden? Weiterlesen…
Angela Merkel rühmte den kürzlich unterzeichneten Fiskalpakt als Meilenstein für die Geschichte der EU. Als Antwort auf die Schuldenkrise verpflichten sich die Teilnehmer zu einem rigiden Sparkurs. Doch wie nützlich ist ein solches Steuerungskonzept tatsächlich? Die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs diskutieren über Sinn und Unsinn einer regelgebundenen Wirtschaftspolitik.
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Obwohl der Informationsgehalt der Ratings vielfach als ökonomisch irrelevant kritisiert wird, ist die Macht der US-Ratingagenturen allgegenwärtig, wie die mitunter dramatischen Konsequenzen der Down-Grades europäischer Staaten in der Vergangenheit zeigten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Will man intelligente Regulierung, braucht es mehr als die Gründung einer europäischen Agentur .
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Im vergangenen Juli analysierten Sebastian Dullien und Mark Schieritz im “Wirtschaftsdienst” die vermeintliche Investitionsschwäche in Deutschland. Ihr Ergebnis: Die Schuld liegt nicht bei deutschen Unternehmensinvestitionen; die befinden sich nämlich voll im europäischen Trend. Rainer Mauer setzt dieser These eigene Untersuchungen entgegen. Ergbnis: Zwischen Unternehmensinvestitionen und Abschreibungen liegt in Deutschland ein Mißverhältnis vor. Methodisch unsauber – antworten wiederum Dullien und Schieritz.
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Während die gemeinsame Währung der 17 Staaten der Eurozone immer stärkerem Druck ausgesetzt ist, bleibt der US-Dollar stabil – trotz 50 teilweise stark divergierender Bundesstaaten. Im Vergleich der Währungsräume wird deutlich, dass insbesondere nicht-ökonomische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen.
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Aktuell erscheint das Handeln der Politik häufig als bloße Reaktion auf Impulse der Kapitalmärkte. Warum sich dieses Primat kaum rational erklären lässt, welche Gefahren sich aus ihm für die Politik und insbesondere die Demokratie ergeben und welche Lösungsmöglichkeiten bereit stehen, diskutieren die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs.
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Wenn der Zinsspread sogar für solche Länder plötzlich sprunghaft ansteigt, die bis vor ein paar Monaten noch als sicherer Schuldner galten – wie beispielsweise Italien – stellt sich die Frage nach der rationalen Aussagekraft von Zinsendifferenzen bei Staatsanleihen und deren Derivate.
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Länder anhand nur einer Kennzahl vergleichen zu können – das ist schon ungemein praktisch. Aber mit allzu starker Verdichtung von Indikatoren gehen zwangsläufig auch Abstriche bei der Validität einher. Deswegen aber gleich alle Indikatoren abzuschaffen, halten die Autoren des aktuellen Zeitgesprächs geschlossen für falsch. Vielmehr argumentieren sie für detailliertere Betrachtungsweisen.
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Die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit ist im Grunde eine vernünftige Sache. Werden allerdings die Steuerbemessungsgrenzen nicht an die Lohnentwicklung angepasst, erhöht sich im Falle einer nominalen Einkommenssteigerung auch die reale Steuerlast. Dieses Phänomen, das kalte Progression genannt wird, freut den Fiskus und belastet die Bürger. Doch wie lässt sich der verdeckten Steuererhöhung effektiv entgegenwirken?
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Mit bislang zwei Hilfspaketen seit 2010, beide weit jenseits von 100 Milliarden Euro, versuchen die Eurozone und der Internationale Währungsfond Griechenlands Staatsfinanzen zu stabilisieren. Schaut man nun zudem auf die benötigten Primärüberschüsse, um die Staatsverschuldungsquote in den kommenden Jahren zumindest stabil zu halten, wird laut Henning Klodt und David Bencek Griechenland trotz aller Hilfen umschulden müssen.
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