Wirtschaftsdienst exklusiv – Das Federal-Reserve-System: Kann das Euro-System von Amerika lernen?
Die Übertragbarkeit des Federal-Reserve-Systems auf das Target2-System auf dem Prüfstand. Im aktuellen Wirtschaftsdienst bieten Dr. Benjamin Weigert und Jens Klose, Generalsekretär und Referent der Fünf Wirtschaftsweisen, einen Beitrag zur aktuellen Debatte um den Abbau der Target2-Salden. Weiterlesen…
Christian Schulz – Märkte zwingen Europa Farbe zu bekennen
Europa reformiert sich. Haushaltsdefizite werden zurückgeführt und Leistungsbilanzen ausgeglichen. Wenn dieser Prozess konsequent weitergeführt wird, kann der Kontinent die Finanzkrise eines Tages wie Phönix aus der Asche hinter sich lassen und eine Renaissance als global wettbewerbsfähiger Standort mit besseren Beschäftigungsperspektiven und gesunden Staatshaushalten erleben. Doch das Misstrauen der Investoren bleibt groß. Werden die Krisenländer die notwendigen harten Reformen durchstehen und werden Deutschland und die EZB im Krisenfall immer bereit stehen und die Märkte beruhigen? Die aktuelle Unruhe rund um Spanien zeigt, wie schnell die Stimmung umschlagen kann.
Wirtschaftsdienst exklusiv – Die Zentralbankgeld-Wirtschaft
Unser derzeitiges Wirtschaftssystem lasse sich als eine Zentralbankgeld-Wirtschaft bezeichenen, stellt Thomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe, fest. Im aktuellen Wirtschaftsdienst analysiert er Probleme und Entwicklungen, die sich daraus für den internationalen Finanzmarkt ergeben könnten. Weiterlesen…
INET 2012 – Junge Denker
Revolutionen werden meistens von den jungen Menschen getragen, nicht selten von den Studenten. So war es 1968, so war es jüngst im arabischen Frühling. Das hat auch das INET erkannt – und parallel zur Hauptkonferenz eine kleinere Konferenz für Young Scholars veranstaltet, die YSI Commons Conference. Weiterlesen…
INET 2012 – Germany under attack
Deutschland muss bei der INET-Konferenz ordentlich einstecken: Die deutsche Regierung, die Bundesbank, die deutschen Ökonomen – sie alle bekommen ihr Fett ab für Exportüberschüsse, geldpolitische Widerstände und das zögerliche Eurokrisen-Management. Immerhin: Auf jedem Panel findet sich mindestens ein Deutscher – auch wenn nicht jeder patriotisch sein Land verteidigt.
INET 2012 – Neue Töne aus der Festung der Orthodoxie
Über ein paar Jahrzehnte galt die Pariser OECD als eine der großen Instanzen, die ökonomische Orthodoxie gepredigt hat. Das scheint sich zu wandeln. Zumindest wenn man zum Maßstab nimmt, was der Chef Angel Gurría auf der Konferenz der Neuen Denker heute von sich gegeben hat. Weiterlesen…
INET 2012 – “Verrückte” Lösungsvorschläge für die Eurokrise
Natürlich ist sie Thema Nummer eins bei der INET-Konferenz: Die Eurokrise. Getreu dem Motto der Konferenz „Neues Denken“ laufen einige Ökonomen herum, die recht ungewöhnliche Ideen zur Lösung der Krise haben. Seit längerem tourt Richard Koo durch Europa und versucht Zentralbanker für einen wie er selber sagt, „verrückten Vorschlag“ zu begeistern. Auch auf der Konferenz warb Koo nun erneut leidenschaftlich für seine Idee.
Die Kolumne – Gute Schulden, schlechte Schulden
Nach ihren Exzessen müsste die Finanzbranche dringend schrumpfen. Nur: um wie viel? Und wie viel Kredite sind sinnvoll? Eine Antwortsuche auf der Konferenz der Neuen Denker.
INET 2012 – Asmussen gibt sich moderat
Hoch ranging besetztes Podium am frühen Morgen: OECD-Chef Angel Gurría, EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen – und ein paar angenehme Überraschungen.
INET 2012 – Der Soundtrack
Vor seiner Lunch-Rede lässt INET-Chef Rob Johnson ein kurzes Video einspielen, begleitet von dem Song „Ready to Start“ der großartigen kanadischen Band „Arcade Fire“.
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INET 2012 – Der Startschuss
Zum Auftakt der dritten Jahrestagung des INET hat Direktor Rob Johnson in Berlin eben den weiteren Expansionskurs des Instituts umrissen. Künftig soll es in Oxford und Kopenhagen zwei weitere Forschungseinrichtungen geben, um den Paradigmenwechsel in der Ökonomie voranzutreiben. Weiterlesen…
Gegen die “akademische Prostitution”
Die von der FTD mitentfachte Debatte um die Neuausrichtung der Ökonomie zieht immer weitere Kreise. Nach den Interviews mit IfW-Chef Dennis Snower und HWWI-Direktor Thomas Straubhaar hat nun die Berliner Denkfabrik für Wirtschaftsethik einen Aufruf initiiert, den bislang bereits 144 Kritiker unterzeichnet haben.
Die Kolumne – Radikalkur fürs Establishment
Bis vor Kurzem schien Deutschland eine Insel der glückseligen Ökonomie. Überall auf der Welt kämpft die Zunft seit Ausbruch der Finanzkrise mit argen Selbstzweifeln. Nur im Land des neuen Wirtschaftswunders schien die Welt in Ordnung. Zumindest im Inneren des Berufsstands.
David Milleker – Wohnimmobilienblase in Deutschland?
Die Finanzierungszinsen für Häuser sind niedrig, die Preise für Eigenheime legen zu und es wird mehr gebaut als in den letzten Jahren. All das trifft ohne Frage gegenwärtig auf Deutschland zu, weshalb bereits hin und wieder vor einer neuen Wohnimmobilienblase gewarnt wird.






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