Die ökonomische Weltelite in Bretton Woods beschäftigt sich mit Deutschland – kein Grund indes zur Freude für heimische Politiker und Ökonomen. Denn nicht das Wunder am Arbeitsmarkt oder der krätige Aufschwung nach der Krise sind im Fokus. Es hagelt Kritik bezüglich der deutschen Haltung gegenüber der Euro-Zone.
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Bereits im vergangenen Jahr überraschte der Chef der britischen Finanzaufsicht, Lord Adair Turner, auf der ersten Inet-Konferenz mit seiner Dinner-Speech. Der meistgeklickte Clip im Netz, mehr Resonanz bekam keine andere Rede, sagte Inet-Direktor Rob Johnson gestern Abend. Und auch in diesem Jahr sorgte der smarte Brite für offene Münder, als er sich gegen eine Reihe von Studien stellte:
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Das Publikum hatte der ehemalige britische Premier Gordon Brown bei seiner Lunch-Rede am Samstag schnell auf seiner Seite. Die Erinnerung an einen ironischen Ausspruch John Maynard Keynes gemünzt auf die politische Zunft reichte aus: Politik sei „the survival of the unfittest“, zitierte Brown den großen Denker, dessen Vorstellung von Wirtschaft so gar nicht der Devise des britischen Königreichs entspricht. Weiterlesen…
Der Andrang zur zweiten Jahrestagung des Institute for New Economic Thinking ist noch größer als die Verantwortlichen das im Vorfeld angekündigt hatten. Rund 400 Gäste seien der Einladung gefolgt, sagte der Ökonom und Historiker James Boughton gestern zum Auftakt der Abendveranstaltung im winterlichen Bretton Woods. Im vergangenen Jahr waren zur ersten Ökonomen-Konferenz nur halb so viele Teilnehmer gereist. Derweil expandiert das Inet kräftig:
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Alle Teile der Serie “Neue Denker” finden Sie auf der FTD-Seite:
http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:neustart-der-oekonomie/50092709.html
Das Modell des Homo oeconomicus musste zuletzt viele Angriffe ertragen. Armin Falk geht einen Schritt weiter. Er will die ganze Vielseitigkeit des Menschen so gut wie möglich berücksichtigen
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Mehr Intervention wagen: Dani Rodrik ist bekannt als Kritiker der Globalisierung. Sein liebstes Hassobjekt seit der Asienkrise: Die Finanzglobalisierung Weiterlesen…
Als Griechenlands Schulden noch niemanden interessierten, warnte Ken Rogoff, dass der Bankenkrise bald Staatscrashs folgen. Das lehre die Geschichte der Finanzkrisen, so der US-Ökonom, der für seine Zunft ein Revival historischer Vergleiche fordert. Weiterlesen…
Die Wirtschaftswissenschaften stehen heute zum vierten Mal in ihrer Geschichte vor einem großen Wandel, sagt Anatole Kaletsky
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Ökonomische Ungleichheit ist ein Schlagwort der Finanzkrise. Um sie besser zu messen, entwickelt James Galbraith neue Methoden Weiterlesen…
Zentralbanken folgen in Krisenzeiten Reaktionsmustern, die zur nächsten Krise führen. Davor warnt William White schon seit Jahren Weiterlesen…
Seit der Deregulierung in den 1980er-Jahren werden Jobs im Bankensektor viel besser bezahlt als in der restlichen Wirtschaft, sagt der Ökonom Thomas Philippon. Das war schon einmal so: Kurz vor der ersten Weltwirtschaftskrise Weiterlesen…
Seit der Deregulierung des Finanzsektors beeinflusst die Branche die öffentliche Meinung immer stärker. Es ist höchste Zeit, das wieder zu ändern, sagt Simon Johnson
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Die USA sind so etwas wie die Bank für die Welt. Was passiert, wenn das Vertrauen in sie schwindet? Hélène Rey fordert neue Antworten auf das Dilemma des globalen Finanzsystems Weiterlesen…
Mit seinen Zweifeln am Zwei-Prozent-Inflationsziel brach Olivier Blanchard ein Tabu. Dabei ging es dem Franzosen zuvorderst darum, die Makroökonomie nach der Krise zu überdenken. Weiterlesen…
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